Fahrt nach Alsfeld am 16.06.2011

In diesem Jahr hat der Verein für Heimatgeschichte und Denkmalpflege Baunatal e.V. unsere gemeinsame Tagesfahrt ausgerichtet.

Ziel war Alsfeld mit einer geschichtlichen Stadtführung und anschließend einem Besuch der Burg Herzberg mit Führung durch Jürgen Freiherr von Dörnberg persönlich.

Ausflug in die Vergangenheit

Zu einer Tagesfahrt lud ein
der Heimat- und Geschichtsverein.
Lang vorgeplant und gut durchdacht,
ward früh sich auf den Weg gemacht.
Der Bus war voll - zu unserer Freude:
Alles geschichtsinteressierte Leute,
die Alsfeld heut` entgegenstreben
und unterwegs dann was erleben:

Ein Schwälmer Storch im Wiesengrund,
sucht Beute schon zu früher Stund`.
Da heißt es: Frauen, zieht die Beine ein,
sonst sticht euch noch der Storch hinein!

Durch schmucke Dörfer, auf verschlungenen Wegen
bringt uns der Bus dem Ziel entgegen.
Die Stadt vom Hessentag bekannt
und in den Medien oft genannt
bestaunen wir vor Ort nicht schlecht
die Fachwerkkulisse – alles echt.
Von einem Führer gut begleitet,
der die Geschichte aufbereitet,
die sinnbildlich wir dann erfassen
und uns zurückversetzen lassen
als Zunft und Handel diese Stadt
zu dem gemacht, was sie heut` hat.
Mit Fachwerk pur und sehr gepflegt
sie dem Betrachter nahe legt,
hier lebte eine Bürgerschaft,
die mit Geschick, viel Geld und Kraft,
den Grundstein für die Werte legte,
die man bis heute sorgsam pflegte.
Geschichte reichlich, die wir sehen ,
da müssen wir uns eingestehen:
Trotz Lauschen, Filmen und auch Schauen,
braucht man noch Tage zum Verdauen.

Das Mittagessen auf uns wartet
und danach wird auch bald gestartet
zum zweiten großen Reiseziel:
Die Wahl auf eine Burg entfiel,
die teils Ruine, teils bewohnt
hoch auf dem großen Herzberg thront.
Allgegenwärtig wird das Mittelalter
und wir bewundern die Gestalter,
die solch ein Bollwerk damals schufen.
Durch dicke Mauern - hohe Stufen -
erklimmen wir den Rest der Zinnen,
um einen Rundblick zu gewinnen,
der nicht zu überbieten war.
Der Burgherr selbst mit Haut und Haar
hat uns geführt, zeigt sich bestrebt,
dass die Geschichte weiterlebt
im Stammsitz der von Dörnberg-Sippe
hier oben auf des Berges Klippe.

Das Mittelalter wir dann doch verlassen,
um in der Schänke uns bedienen zu lassen.
Und nach gehabter Kaffeepause
führt uns der Weg dann stracks nach Hause.

Das Fazit des Tages ist schnell beschrieben:
Zum Glück ist die Zeit nicht stehengeblieben.
Es ist gut, dass wir heut` Neues gestalten
und trotzdem das Alte in Ehren halten.
Es bietet sich vielleicht mal wieder an,
dass man so Schönes bewundern kann.

Diese Verse schrieb unser Mitglied Hedwig Fehr aus Dörnhagen.

hier noch einige Bilder