Gelungene Jubiläumsfeier am Gründungsort

- 25 Jahre HuGV -


Der HuGV Fuldabrück beging am 06.November 2011 sein 25-jähriges Jubiläum. Gefeiert wurde am Gründungsort, dem Bürgerhaus Kupferkanne in Dennhausen, wo 1986 der Verein als Heimat- und Geschichtsverein Dennhausen/Dittershausen aus der Taufe gehoben worden war. Die gut besuchte Geburtstagsfeier wurde am Vormittag mit einem auf den Jubilar ausgerichteten Gottesdienst eingeleitet, in dem Pfarrer Dr. Schirrmacher auch auf die Rolle und den Werdegang des Vereins einging. Mit Festansprache, Grußworten und Ehrungen - unterbrochen von einer Imbisspause - wurde das Wirken des Vereines noch einmal in Erinnerung gebracht und gewürdigt. Insbesondere wurde die herausragende Rolle von Heinz Gerlach für das Gelingen der Vereinsarbeit während der vergangenen Jahrzehnte von allen Rednern den Zuhörern noch einmal vor Augen gehalten. Nach dem Vereinsvorsitzenden Rolf Mell kamen auch Bürgermeister Dieter Lengemann als Schirmherr, Conny Häfner als Sprecherin der Vereine und Ehrenbürgermeister Wilhelm Müller als damaliger „Gründungsmotor“ ausführlich zu Wort.

In den Nachmittag waren noch zwei Höhepunkte eingebaut:
Die Eröffnung der vom Verein vorbereiteten Ausstellung zur Rolle der Wirtshäuser in unseren Dörfern und unterhaltsame Bühnenbeiträge mit Musik und Mundart.
Dazu zählten die humorvolle Vorstellung der Spitzbetzelgruppe Baunatal, die in ihren farbenprächtigen Spitzbetzeltrachten das Thema Wirtshaus  musikalisch auf die Schippe nahmen und den Saal immer wieder zum Lachen brachtenund die Vorträge von Hedwig Fehr und Elisabeth Löwer mit selbst verfassten, mundartlich geprägten Erinnerungen an die Zeit ihrer Kindheit und Jugend.

Am späten Nachmittag klang die ebenso besinnliche wie heitere Geburtstagsfeier aus. Pfarrer Dr. Schirrmacher, dem Posaunenchor Fuldabrück und dem Gemischten Chor Fuldabrück gebührt ein großes Dankeschön für die gelungene Umrahmung des Festtages. Ebenso dankt der HuGV den Landfrauen aus Dennhausen/Dittershausen für die reibungslose Organisation der Kaffeetafel und Kuchentheke.
  
Hier eine kleine Festnachlese in Bildern 
Abschließend die noch ganz frischen Erinnerungsverse eines Jubiläumsgastes
 die in unserem Briefkasten gelandet sind:

Der Heimat- und Geschichtsverein
zum Jubiläum lud er ein.
Das Datum nahm ich freudig wahr,
ging gerne hin, das ist doch klar.
Mit Gottesdienst und Lobgesang
ein wunderschöner Tag begann.
Der Tag ruft die Erinnerung wach
an des Vereines Gründungstag.
Die Gründer werden aufgezählt,
doch einer davon leider fehlt.
Mit Wehmut wird an Heinz Gerlach gedacht,
der all sein Wissen eingebracht,
war kooperativ - hat Forschung betrieben
und vieles gewissenhaft aufgeschrieben.
Leider verstarb er vor ein paar Jahren,
worüber alle sehr traurig waren.
In seinem Sinne wird weitergeführt
und den Aktiven unser Dank gebührt.

Heimat- und Geschichtsverein -
Gar vieles fällt mir dazu ein:
Ganz viele kümmern sich darum
- Erst recht jetzt beim Jubiläum -
die Geschichte in unseren Orten
in Taten und in Worten
zu bewahren – zu erhalten,
Ausstellungen zu gestalten,
Vorträge zu organisieren
und Vergangenes aufzuspüren.

Und unser Pfarrer treffend formuliert:
Wenn der Blick zurück uns führt
zu unseren Wurzeln der Geschichte
überliefert durch Berichte,
zeigt uns dann die Erfahrung auf:
Wir bauen unseren Lebenslauf
auf Schicksal - Hoffnung - Tradition.
Das wirkte in den Ahnen schon.
Unser Wohlstand war ihnen fern -
trotz Not blieb stets als fester Kern
dass sie voll Stolz ein Kirchlein bauten,
auf Gottes Hilfe stets vertrauten.
Voll Demut wollen wir das anerkennen
und solche Werte nicht vergessen können.


Zum Sinn der Tradition befragt
hat mal ein kluger Mensch gesagt:
Ich will nicht Asche aufbewahren
- längst erkaltet - aus entfernten Jahren,
nein vielmehr ist es mein Bestreben:
Ich will ein Feuer weitergeben.
In diesem Sinne will der Geschichtsverein
uns stets ein reger Begleiter sein.
Er öffnet Türen in die Vergangenheit,
ist aber auch zu jeder Zeit bereit,
uns Zukunftstüren zu erschließen,
sich nicht mit Altem zu verdrießen,
sondern Tradition zu achten - zu ehren
sich gegen Neues nicht zu wehren.

Im Einklang mit Natur und christlichen Werten
soll auch Vergangenes nicht zu Asche werden.
Das wird deutlich in der Vereinsarbeit,
wo viele ehrenamtlich sind bereit,
Flamme und Feuer weiter zu tragen.
Und diesen möchten Dank wir sagen.

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